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Promovieren: 

Tipps & Unterstützung

Informationen für Promovierende



Die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH RWL) begleitet seit vielen Jahren erfolgreich Promotionen gemeinsam mit Universitäten. Dafür setzt sie auf bereits bewährte Zusammenarbeit und baut neue tragfähige Kooperationen stetig aus. 

Am Promotionskolleg NRW, das voraussichtlich Mitte 2022 ein eigenes Promotionsrecht erhält,  engagieren sich außerdem einige Professor_innen der Hochschule in der Fachgruppe „Soziales und Gesundheit“ und zur Förderung strukturierter Promotionen kooperiert die EvH RWL mit den akademischen Fachverbänden im Sozialwesen. Über das Studienprogramm „Bachelor & More“ werden für Master-Studierende und Doktorand_innen der EvH RWL Angebote zur Promotionsförderung gemacht.


Schön, dass Sie an der EvH RWL promovieren!

Nachfolgend haben wir für Sie Antworten auf viele wichtige Fragen zusammengestellt: 

Bibliotheksregal mit Fachbüchern

FAQs für Promovierende

Wie kann ich mich mit anderen Promovierenden vernetzen?

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Vernetzung mit anderen Promovierenden und deren Peer-Support sind unheimlich wertvoll. Möglichkeiten dazu gibt es viele und diese sollten Sie nutzen.

Einmal jährlich findet das Promotionskolloquium der DGSA (Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit) an der EvH RWL statt.

Im Anschluss an das erste Bochumer DGSA-Promotionskolloquium 2013 hat sich eine regional orientierte - wesentlich von Promotionsinteressierten und Promovierenden selbst organisierte - Gruppe gegründet, die sich regelmäßig an der EvH RWL trifft. Sie wird vom TiFo unterstützt und ist auch für Promovierende jenseits der Sozialen Arbeit geöffnet. Nähere Informationen zu den  Treffen bekommen Sie direkt beim TiFo.

Auch das Promotionskolleg NRW, mit dem das TiFo kooperiert und in dem sich Kolleg_innen der EvH RWL in der Abteilung "Soziales und Gesundheit" engagieren, bietet ein regelmäßiges Doktorand_innen-Kolloquium an. 

Ich habe ein Problem. Wo bekomme ich Unterstützung?

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Ein Promotionsprozess verläuft nur selten ganz ohne Schwierigkeiten. Manche Doktorand_innen müssen währenddessen sogar die ein oder andere ernsthafte Krise meistern. Finanzielle Sorgen, Schreibblockade, methodische Schwierigkeiten, Doppelbelastung durch Beruf oder Familie, eine Erkrankung, Konflikte innerhalb der Betreuung, Leistungsdruck und Selbstzweifel - das alles können Faktoren sein, die erfolgreiches promovieren erschweren.

Bei Schwierigkeiten, die den Promotionsprozess betreffen, können Sie sich direkt ans TiFo oder an die Promotionsbeauftragte der EvH RWL (Prof. Carola Kuhlmann: kuhlmann@evh-bochum.de) wenden. Häufig hilft auch ein offenes Gespräch mit Ihren Betreuer_innen oder wir realisieren einen gemeinsamen Austausch mit allen am Promotionsprozess Beteiligten.

Um Promovierende bei persönlichen Problemen und Krisen zu unterstützen, arbeitet das TiFo eng mit der Beratungsstelle BISS der EvH RWL zusammen. Das Berater_innen-Team von BISS bietet systemisch-lösungsorientierte Beratung in vertraulichen Einzel- und Gruppensettings sowie eine offene Telefonsprechstunde an. 

Der fachliche und persönliche Austausch mit anderen Promovierenden ist außerdem immer sehr hilfreich. An der EvH RWL gibt es deshalb im Rahmen des Bachelor & More - Programms ein regelmäßiges Promovierenden-Kolloquium, in dem Doktorand_innen miteinander ins Gespräch kommen können.

Wo bekomme ich Hilfe bei organisatorischen Fragen?

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Um an der EvH RWL zu promovieren, ist ein bestimmtes Verfahren einzuhalten. Wie dieses genau aussieht, beispielsweise welche Dokumente bei welchen Stellen eingereicht werden müssen oder welche Fristen einzuhalten sind, entnehmen Sie im Falle einer kooperativen Promotion der jeweiligen Promotionsodnung der kooperierenden Universität. Bei Fragen dazu hilft der/ die Promotionsbeauftragte der Universität weiter, Sie können sich aber ebenso ans TiFo wenden.

Der Promotionsprozess selbst erfolgt i.d.R. selbstorganisiert, bei strukturierten Promotionen (z.B. im Promotionskolleg NRW) oder Promotionen im Rahmen von befristeten Drittmitteprojekten verläuft der Prozess zumeist nach einem vorab festgelegten (Zeit-)Plan. 

Wenn Sie Unterstützung bei der Planung und Organisation Ihres Forschungsprojektes - Ihrer Promotion - benötigen, können Sie sich neben Ihren Promotionsbetreuer_innen oder den Promotionsbeauftragten auch ans TiFo wenden.

Welche nützlichen Veranstaltungen kann ich besuchen?

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Es gibt bundesweit ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungen und Workshops für Promovierende. Um persönliche, akademische und berufliche Kompetenzen weiter auszubauen, gibt es zum Beispiel Veranstaltungen zum Projekt- und Zeitmanagement, Schreibwerkstätten, Präsentationscoachings und vieles mehr.

Das TiFo informiert regelmäßig auf dieser Website über relevante Veranstaltungen für (angehende) Doktorand_innen und den akademischen Nachwuchs, die von Kooperationspartner_innen der EvH RWL angeboten werden. In Zukunft wird das TiFo auch selbst ein umfangreiches Begleitprogramm anbieten, um Nachwuchswissenschaftler_innen bei ihren Promotionsvorhaben an der EvH RWL und ersten Schritten in eine wissenschaftliche Laufbahn zu unterstützen. 

Wie bekomme ich Zugang zur scientific community?

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An der EvH RWL als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist die praxisorientierte Lehre zentral, aber auch Forschung spielt eine große Rolle. Die Vernetzung von Promovierenden mit der scientific community ist daher ein besonderes Anliegen der EvH RWL. 

Über Kooperationen der Hochschule mit Universitäten, den akademischen Fachverbänden im Sozialwesen und dem Promotionskolleg NRW sowie nicht zuletzt durch ihre forschungsstarken Professor_innen und transferorientierten Forschungsprojekte ist die EvH RWL in zahlreiche Forschungskontexte eingebunden. Sie arbeitet außerdem stetig am Ausbau von bestehenden und am Aufbau von neuen Kooperationsplattformen in der Forschung, um interne und externe Diskussionszusammenhänge zwischen Forschungsvorhaben und -gebieten herzustellen. Das TiFo als Forschungs- und Promotionszentrum der EvH RWL beteiligt sich daran und informiert über entsprechende Möglichkeiten.

Zur Vernetzung mit der scientifc community bieten sich außerdem einschlägige Fachkonferenzen an. Hier können Ihnen Ihre Betreuer_innen hilfreiche Tipps geben.  

Wie kann ich Forschungsergebnisse publizieren?

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Ihr Promotionsverfahren ist erst dann abgeschlossen, wenn Ihre Dissertation veröffentlicht wurde. Schließlich muss eine Dissertationsschrift zitierfähig der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse zum Fortschritt in Wissenschaft und Forschung beitragen.

Die genauen Vorgaben für eine Publikation sind verschieden. Diese entnehmen Sie der jeweiligen Promotionsordnung der Universität, an der Sie (kooperativ) promovieren. Eine Publikation "im Selbstverlag" (die Dissertation selbst drucken und binden lassen) ist grundsätzlich möglich, doch nicht unbedingt ratsam. Damit Ihre Forschungsergebnisse in der scientific community und in Fachzeitschriften zur Kenntnis genommen werden, sollten Sie bei einem renommierten Verlag publizieren. Ihre Betreuer_innen können Ihnen diesbezüglich hilfreiche Tipps geben und als Doktorand_in haben Sie im Verlauf Ihrer Promotion und Literaturrecherche sicherlich selbst bereits einen guten Überblick über die Verlagslandschaft in Ihrem Forschungsfeld gewonnen.

Bearbeitungszeiten und Kosten für eine Publikation varrieren je nach Verlag zum Teil immens. Hier lohnt sich das Einholen und Vergleichen mehrerer Angebote. Es gibt auch die Möglichkeit, Förderungen für Druckkostenzuschüsse zu beantragen, zum Beispiel bei Stiftungen.

Auch eine Publikation von Zwischenergebnissen in Form von Aufsätzen oder Tagungsbeiträgen kann in Absprache mit Ihren Betreuer_innen und in Vereinbarkeit mit der jeweiligen Promotionsordnung erfolgen. Als Angehörige_r der EvH RWL ist das beispielsweise über KiDoks möglich.

Hand, die einen Kompass hält

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