Forschung aus dem TiFo im Fokus des DGSA-Promotionskolloquiums
Vera Lehmkuhl präsentiert ihre Dissertation
Beim diesjährigen Promotionskolloquium der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) war das Forschungs- und Promotionszentrum TiFo durch Vera Lehmkuhl prominent vertreten. In ihrem Vortrag stellte sie zentrale Erkenntnisse aus ihrem laufenden Promotionsprojekt vor, das unter dem Titel „Die agitierte Person in ihrer Umwelt – Untersuchung der Entstehungszusammenhänge von motorischer Unruhe bei Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitpflege“ steht.
Im Fokus ihrer qualitativen Untersuchung stehen die Wechselwirkungen zwischen der individuellen Lebenswelt von Menschen mit Demenz und den institutionellen Rahmenbedingungen der stationären Langzeitpflege. Ziel ihrer Arbeit ist es, die komplexen Entstehungsbedingungen von motorischer Unruhe besser zu verstehen und praxisnahe Impulse für eine beziehungsorientierte Versorgungspraxis zu liefern.
Die Forschung erfolgt in enger Kooperation mit dem Evangelischen Johanneswerk und ist in die besondere Promotionsform des Promotionskollegs NRW (PK NRW) eingebettet. Vera Lehmkuhl wird im Rahmen dieser strukturierten Promotion gemeinschaftlich von der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH Bochum), der Hochschule Bielefeld (HSBI) sowie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) betreut.
Mit ihrer Präsentation hat Vera Lehmkuhl nicht nur aktuelle Perspektiven auf ein hochrelevantes Thema der Pflege- und Sozialen Arbeit eröffnet, sondern auch das Potenzial von forschungsbasierter Promotion im Rahmen des TiFo und des PK NRW sichtbar gemacht.